Sing mit Schmerz und Zorn

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Alles dauert l?nger als es soll. Eigentlich will ich schon seit Tagen wieder einen Eintrag schreiben ... aber erst jetzt tue ich es. Und nur, weil ich in der Zeitung (Financial Times Deutschland vom Di., 7.6.2005) ?ber zwei Artikel gestolpert bin, aus denen ich unbedingt Zitate aufheben will. Alles andere bleibt schon wieder nebens?chlich: Ich will gleich noch hebr?isch lernen und ein Buch lesen und au?erdem muss ich unbedingt essen. Und wenn dann noch Zeit ist, kann ich in meinen neuen D?nischkurs hineinh?ren

[habe ich heute gekauft, war viel zu teuer, aber ich freu' mich drauf]

Also, hier die Zitate:

"Auf lange Sicht k?nnen Unternehmen nur erfolgreich sein, wenn sie ihre "Mannschaft" f?r ihre Ziele, Wege und Werte gewinnen. Das langfristige Denken gibt Halt in einer haltlos erscheinenden Welt." Aus: Die Entdeckung der Langfristigkeit. Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Gesch?ftsf?hrung, Robert Bosch GmbH. FTD 7.6.05, S. 30

Oh, hm. War wohl doch nur eines.

Ich widme mich jetzt wieder anderen Sachen, mehr wann anders.
9.6.05 21:10


31.5.05 13:02


31.5.05 13:01


Heute kommt ein Nachtrag, ein Zitat, das ich schon seit einer Woche oder so loswerden will, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen. Ich mache mir hin und wieder Gedanken ?ber mein (philosophisches, studiertes, menschliches usw.) Selbstverst?ndnis; einen wichtigen Punkt - den, dass ich wie wohl (fast) alle mit anderen Menschen zusammenlebe, von ihnen abh?nge, mit ihnen handle. Bei den gro?en Mengen von Menschen ist dieses Handeln immer auf Information angewiesen, mehr & mehr immer schwerer zu sortierende Information. Die Datenflut schwemmt Dinge zu uns ... und wir? Dazu eben wollte ich wenige S?tze von Vil?m Flusser hier aufschreiben

"Eine neue Anthropologie mu? ausgearbeitet werden: die eigent?mliche F?higkeit unserer Spezies, erworbene Informationen zu speichern, zu prozessieren und weiterzugeben (die "menschliche W?rde") ist im Licht dieser Praxis zu fassen. Wir haben uns als Knotenpunkte eines Netzes anzusehen, durch dessen F?den (seien sie materiell oder energetisch) Informationen str?men. In diesen Knoten werden die Informationen gestaut, prozessiert und weitergegeben, aber diese Knoten sind nicht ein Etwas: entknotet man sie (l?st man die Relationsf?den, die sie bilden), dann bleibt nichts ?brig (wie bei der sprichw?rtlichen Zwiebel). Mit anderen Worten: Wir haben eine Anthropologie auszuarbeiten, welche den Menschen als eine Verknotung (Kr?mmung) einiger sich ?berschneidender Relationsfelder sieht." (S. 52)

"wenn wir uns selbst als Funktion aller anderen erkennen, und alle anderen als unsere eigenen Funktionen, dann wird "Verantwortung" jenen Stellenwert einnehmen m?ssen, der bisher von "individueller Freiheit" besetzt ist. Und nicht mehr der Diskurs, sondern der Dialog wird die k?nftige Kultur strukturieren, also nicht mehr "Fortschritt", sondern gegenseitige Begegnung." (S. 54)

Beide aus: Flusser, Vil?m: Ged?chtnisse. In: Jean Baudrillard u.a.: "Philosophien der neuen Technologie". Ars Electronica (Hg.). Berlin, 1989: Merve Verlag.

Was auch immer damit anzufangen ist: Bei mir ist der Gedanke des Knotens im Informationsnetzwerk h?ngengeblieben ...
30.5.05 19:01


Hab' heute gesimmelt. Was damit gemeint ist? Schau' !

Ansonsten hab' ich festgestellt, dass mein j?ngster Mitbewohner irgendwann in den letzten 10 Tagen bei seinen Gro?eltern gelernt hat, mit 2 Puppen Rollenspiele zu spielen (auch wenn diese nur aus einem "Hallo" und einem begeisterten Kuss der beteiligten Figuren bestehen, aber immerhin: ich hab' ganz sch?n gestaunt). Aber - und das ist mir auch zum ersten Mal aufgefallen - er verwechselt noch Arme und Beine. Bzw.: er sagt zu seinem Bein genauso "Arm" wie zu seinem Arm. Dabei ist mir eingefallen, dass sein K?rper ja durchaus ein Kontinuum ist ("Ich"), und wir ihm nur beibringen ihn zu unterteilen. So, wie sein Gesicht aussieht, wenn er versucht den Unterschied zw. "Arm" und "Bein" zu verstehen, muss das ein anstrengender Lernprozess sein.

Ansonsten ist bei mir alles ok.
24.5.05 23:44


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